Montag, 10 Juli 2017 16:52

Fotoshooting mit Alexandra Winkler...

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Fotoshooting mit Alexandra Winkler... ©Birgit Steinberger/photoINstyle

Hallo meine Lieben,

Immer wieder bekomme ich Anfragen wie „Was kostet das Fotoshooting?“ oder „Ich bräuchte Fotos vom Unternehmen, was kostet das?“

Das ist ungefähr so, also ob ich zum Autohändler sagen würde:
„Ich brauche ein neues Auto. Was kostet das?“
Ohne Angabe von Marke, Leistung, Größe, Ausstattung usw. ist ein seriöses Angebot nicht möglich.

Genauso ist es bei der Fotografie. Was mein Unternehmen, also mich Birgit Steinberger, auszeichnet, ist, dass ich mir Zeit für den Kunden nehme. Nach einer Anfrage fahre ich zum Kunden, sehe mir das Unternehmen an und führe mein Informationsgespräch.
 

Was will der Kunde?
Was genau soll fotografiert werden?
Welche Botschaft soll vermittelt werden?
Was ist das USP der Firma?
Wie sieht die Werbelinie aus?
Welche Farben und welcher Stil sind darin enthalten?

Um wie viele Aufnahmen geht es, usw.?

Nur wenn ich die oben angeführten Punkte weiß, kann ich mit der ersten „Ideenfindung“ beginnen.

Erst nach diesem Gespräch und nachdem konkrete Ideen definiert wurden, wird ein Angebot erstellt, da ich vorher den Aufwand nicht abschätzen kann. Wie bei den meisten Dienstleistungen und Produkten gibt es auch bei der Fotografie eine sehr weitreichende „Preispalette“, je nachdem was gewünscht wird.

Das erste Kennenlernen mit Alexandra Winkler lief ungefähr so ab, wobei sie aber zu mir gekommen ist, da es sich um Portraits handelte ;-).

Die Fotos sind jetzt zwar schon eine Weile her, aber mit diesem Beispiel lässt sich der Einsatz der Fotos gut nachvollziehen.
Bei großen Firmen gibt es oft Werbeagenturen oder Marketingabteilungen, die diese Ideen entwickeln. Hier wird die Werbelinie auch gleich komplett umgesetzt und somit ist das Ganze sofort sichtbar.
Bei „kleineren“ Betrieben oder bei Neugründern ist es zumeist so, dass das Startkapital geringer ist, aber genau hier ist es immens wichtig, dass man Bildmaterial hat, das
auf den 1. Blick aussagt worum es geht. Dieses Bildmaterial soll gut und vielseitig verwendbar sein und es soll einem im Gedächtnis bleiben.
Das ist auch schon der Schlüsselsatz
„im Gedächtnis bleiben“,
das heißt es geht nicht darum, mit billigsten Mitteln zu arbeiten, sondern das Ganze durchdacht anzugehen. Denn nur wenn ich im Gedächtnis bleibe, hat die Umsetzung als Werbung SINN und (das muß auch mal gesagt werden)
"Billig kann enorm teuer werden".....

Bei meiner Arbeit habe ich oft mit Leuten zu tun, die unbedingt den Grimming am Foto haben wollen. Der Grimming ist zwar ein wunderschöner Berg, aber dieser hat nichts in meinem Folder zu suchen, wenn er als Motiv nichts mit meiner Firma oder meinem Produkt zu tun hat. Auf den Fotos soll das gezeigt werden, worum es geht!
Ein Produktfoto ist kein Landschaftsbild,
es sei denn der Firmenslogan oder das Produkt hat in irgendeiner Form einen Bezug dazu.
Andernfalls ist es nicht ratsam eine besonders schöne Landschaft in den Vordergrund zu stellen, da dies eventuell von dem, worum es eigentlich geht, ablenkt …

So, jetzt aber zurück zur Zusammenarbeit mit Alexandra. Oben habe ich gesagt was mich und meine Arbeit auszeichnet und jetzt würde ich Alexandra bitten, ihre Erfahrungen von der Arbeit mit mir zu erzählen.

Alexandra Winkler: Da mich Birgit gebeten hat, von unserem ersten Kennenlernen und unserer ersten Zusammenarbeit zu berichten,
melde ich mich hier zu Wort und teile gerne meine Eindrücke und Gedanken mit euch.

Vor nicht ganz zwei Jahren habe ich mich als Sprachdienstleisterin selbstständig gemacht und gleich am Anfang stand ich vor einigen Herausforderungen. Wie präsentiere ich mich? Wie komme ich zu Kunden und wie soll ich meine Homepage gestalten? Natürlich stellte sich auch gleich mal die Frage, welches Foto ich denn für Werbezwecke verwenden sollte.

Da gerade am Anfang das Budget für diverse Werbemaßnahmen bei vielen nicht gerade üppig ist, habe ehrlich gesagt auch ich kurz darüber nachgedacht, ob ich nicht jemanden aus meinem Bekanntenkreis fragen sollte, ob er oder sie ein Foto von mir machen könnte. Diesen Gedanken verwarf ich aber relativ schnell, da ich ein wirklich gutes und professionelles Foto haben wollte.

Nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte, stand ich aber schon vor der nächsten Schwierigkeit:
Welchen Fotografen oder welche Fotografin nehme ich denn?
Wer kann wirklich gute Werbefotos machen?

Glücklicherweise hatte mein Mann schon von Birgit gehört und mir gesagt,
ich solle doch mal Kontakt mit ihr aufnehmen, da sie seiner Meinung nach eine wirklich gute Werbefotografin sei.
Da dachte ich mir, na gut, dann schreibe ich mal ein E-Mail an Frau Steinberger. Gesagt, getan. Ich setzte mich also hin, schrieb ein Mail und, ahnungslos wie ich war,
stellte auch ich gleich mal die Frage
„Was kostet denn so was?“ ;-)

Birgit meldete sich dann recht schnell telefonisch bei mir und fragte mich gleich, was ich denn für eine Firma hätte, was ich gerne repräsentieren möchte und ob ich sonstige, konkretere Vorstellungen bezüglich des Fotos hätte.
Wir vereinbarten einen Termin und ein paar Tage später trafen wir uns auch schon.
Das Erstgespräch war für mich sehr spannend. Ich habe gleich gemerkt, dass sich Birgit da wirklich Gedanken macht und auf ihre Kunden eingeht. Sie stellte mir alle möglichen Fragen und gemeinsam erarbeiteten wir ein grobes Konzept für das Foto.

Ich möchte hier wirklich das „gemeinsam“ betonen,
da Birgit natürlich darauf eingeht,
was der Kunde möchte, aber sie hat eben auch viele gute,
dazu passende eigene Ideen und die dazugehörenden fachlichen Kentnisse bzgl. Werbewirksamkeit.
Das hat mir von Anfang an gefallen.
Da ich nach dem ersten Gespräch ein sehr gutes Gefühl hatte, vereinbarte ich gleich einen Termin für ein Fotoshooting.

An besagtem Tag kam ich mit allem was mein Kleiderkasten so hergab - was ehrlich gesagt nicht sonderlich ergiebig war – um ca. 8 Uhr früh zu Birgit ins Atelier.
Zuerst sahen sich Birgit und ich gemeinsam die möglichen Outfits durch. Da ich eigentlich was die Kleidung anbelangt eher der „legere“ Typ bin und mein Kleiderschrank nicht viele Kostüme oder Hosenanzüge ausspuckt, war die Auswahl zwar eher spärlich, aber Birgit meinte, dass wir da mit ein paar zusätzlichen Accessoires von ihr schon etwas hinkriegen würden.

Nachdem wir das erledigt hatten, kam auch schon bald die Friseurin und Kosmetikerin, um mich für das Fotoshooting zu stylen. Nun, nachdem ich fertig gestylt war, konnte das eigentliche Vorhaben starten.
Ein bisschen aufgeregt war ich da dann schon, da ich zuvor noch nie ein professionelles Fotoshooting gemacht hatte.
Es ist auch so, dass ich mir meistens auf Fotos nicht gefalle und ich hatte absolut keine Ahnung wie ich mich hinstellen und was für einen Gesichtsausdruck ich machen sollte. Birgit hat das aber mehr als souverän gelöst. Sie sagte mir einfach ganz genau an, wie ich mich hinstellen sollte, wohin ich schauen und wie viel ich lächeln sollte.
Wenn ich zwischendurch zu verkrampft war, haben wir einfach ein bisschen herumgeblödelt, damit ich wieder etwas lockerer wurde. Das hat richtig Spaß gemacht :-)

Wir arbeiteten dann auch mit einigen Objekten,
die zu meinem Beruf passen – mit Schreibblöcken, Stiften, Wörterbüchern, … -
aber irgendwie, waren wir damit noch nicht ganz zufrieden.
Plötzlich schaute Birgit auf ihren Tisch und da lag eine große, grüne Dekokugel. Sie meinte: „Was hältst du von dieser Kugel? Aus der könnte man doch auf den Fotos wunderbar eine Weltkugel machen.“
Ich war von der Idee begeistert – da wäre ich selber nie drauf gekommen.
Im Endeffekt habe ich dann eines der Fotos mit der Kugel ausgewählt.
Wirklich beeindruckt war ich aber, als sie mir das ausgewählte, überarbeitete Foto gesendet hat. Zugegeben, ich war schon ziemlich überrascht, dass ich mir bei der Vorauswahl bereits auf einigen Bildern recht gut gefallen hatte, aber das Endergebnis hat mich voll überzeugt.
Mit ein bisschen Bildbearbeitung hat Birgit es geschafft, aus der grünen Dekokugel eine Weltkugel zu machen und
auch meine farblich nicht ganz zusammenpassende Kleidung hat sie „korrigiert“, damit das Outfit professionell aussieht.

Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Ergebnis und bisher konnte ich das Foto für verschiedene Dinge einsetzen, wie z. B. für meine Homepage, die Visitenkarten, meinen kleinen Werbefolder und für ein Roll-up. Ich bin mir auch sicher,
dass ich dieses Bild noch einige Jahre verwenden kann.
Meiner Meinung nach hat sich die Investition absolut ausgezahlt. Ich kann nur sagen, Danke, liebe Birgit :).

Mittlerweile haben Birgit und ich auch schon gemeinsame Projekte gemacht, wie beispielsweise unseren Bildkalender mit kurzen Texten oder auch diesen Blog hier. Bild und Text lassen sich oft wirklich gut kombinieren und es macht außerdem Spaß zusammenzuarbeiten.

Wie ihr unten noch sehen werdet, ist dieses Bildmaterial sehr gut einsetzbar  und vor allem erkennt man auf den 1.Blick worum es geht.

Hier seht ihr das fertige Bild:

Hier das fertige Roll-up:

Hier der fertige Folder:

Der Roll-up und der Folder wurden von Hr. Michael Luidold entworfen. http://www.simplysign.at/

 

 

 

 


Liebe Grüße
Birgit Steinberger und Alexandra Winkler

 

Alexandra Winkler, Tachenberg 29, 8943 Aigen im EnnstalDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.lebende-sprache.at, +43 664 122 96 77
Sprachdienstleistungen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Finnisch        
                             
Birgit Steinberger,  MEISTERFOTOGRAFIN, Digitale Regionale Bilddatenbank, Aich 32, 8943 Aigen im Ennstal, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 
+43 676 / 73 9 83 53, www.photoINstyle.at, www.ennstalbilder.at
          

 

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